Willkommen zur Herbstwanderung "Rund um Jocketa".

... zum Erkunden unserer Wanderroute könnt ihr in die folgende Karte einzoomen

Treffpunkt 14. Oktober um 9:20 Uhr
an Bahnhof Jocketa

Hier beginnt und endet unsere Wanderung. Kostenlose Parkplätze sind ausreichend vorhanden.

oder 9:13 Uhr
ab Plauen oberer Bahnhof

Für Eisenbahnfans und Plauener Fotografen bietet es sich natürlich an gemeinsam von hier aus zu starten. 9:00 Uhr Treffpunkt oberer Bahnhof sollte reichen.

Abstieg Loreleifelsen/Location Triebtal

In Jocketa angekommen beginnt unsere Wanderung am Aussichtspunkt Loreleifelsen. Die schöne Aussicht werden wir jedoch nur kurz genießen bevor wir hinabtauchen in die spektakuläre Welt des Triebtales. 204 Stufen des Loreleifelsens führen uns ca. 70 Meter hinunter in die Tiefe. Hier im idylischsten Teil des Triebtales genehmigen wir uns ca. 20 Minuten Verweildauer. Der Abschnitt von der Loreleibrücke bis zur Mündung in die Elster ist zwar nur 400 Meter kurz, bietet aber bereits eine reichhaltige Auswahl an Motiven. Unmöglich hier kein Foto zu machen. Tipp für Profis: Stativ und Graufilter nicht vergessen.

Elstertalbrücke/
entlang der Elster

Am Ausgang des Triebtales sieht man bereits ein Wahrzeichen des Vogtlandes, die imposante Elstertalbrücke. Für einen Schnappschuss sollte auch hier ausreichend Zeit zur Verfügung stehen. Unser Weg für uns nun unter der selbigen hindurch und entlang der Elster u. a. vorbei am historischen Bahnhof Barthmühle. Dieser Teil useres Weges lädt zum Genießen ein. Nach ca 2.4 km erreichen wir den Aufstieg hinauf zur Burgruine Liebau. Hierbei werden wir ca. 40 Höhenmeter bewältigen. Festes Schuhwerk ist zu empfehlen.

Location Burgruine Liebau

An der Bugruine angekommen nehmen wir uns ca. 30 Minuten Zeit, dieses Motiv gründlich zu erforschen. Die Vorsitzende des Volksmusikvereins De Gockeschen" e.V. wird uns freundlicherweise die Möglichkeit geben die sonst abgesperrte Ruine ausgiebig fotografisch zu erkunden.

Hierbei sollten wir uns besondere Mühe geben und dem Verein De Gockeschen" e.V. die schönsten der dabei entstandenen Fotos zukommen lassen. Die Vereinsmitglieder kümmern sich ehrenamtlich um den Erhalt und die Öffentlichkeitsarbeit der Burgruine Liebau und sie haben in den letzten Jahren sehr viel erreicht. Unmengen an Arbeit und Freizeit wurde dabei investiert.

Aus diesem Grunde werden wir unser Möglichtes tun die Burg im Besten Lichte darzustellen und De Gockeschen bei ihrer Mission zu unterstützen. Natürlich wird hier auch unser obligatorisches Gruppenfoto entstehen. :)

Der Krieger von Liebau

Der Höhepunkt unserer Herbstwanderung steht aber in vielerlei Hinsicht jetzt bevor.

Unser weiterer Weg führt uns nämlich direkt zu einem der historisch bedeutsamsten aber auch weitesgehend unbekannten Plätzen des Vogtlandes. Es handelt sich hierbei um das 400 m entfernte mächtige Steinhügelgrab eines vermutlich keltischen Fürsten aus der La-Tené-Zeit (um 500 v. Chr.). Dieser wurde hier also ca. vor 2500 Jahren beigesetzt und danach mit einem gewaltigen Steinhügel bedeckt. Das Grab wurde 1943 von Amandus Haase geborgen und lagert heute im Staatlichen Museum für Archäologie Chemnitz. Eine Kopie des Fundes ist im Vogtlandmuseum in Plauen ausgestellt. Bekannt wurde in diesem Zusammenhang der sagenhafte "Krieger von Liebau". Es besteht vermutlich ein direkter Zusammenhang mit der bronzezeitlichern Ringwallanlage auf dem nahegelegenen Eisenberg.

Hier befinden wir uns nun auch auf dem höchsten Punkt unserer Reise nämlich auf ca. 405 m über dem Mehresspiegel. Auf Grund der historischen Bedeutung dieses ehrwürdigen Ortes werden wir hier in aller Erfurcht traditionell mit einem Stöß anstoßen. Eine fotografische Dokumentation dieses historischen Moments ist nicht ausgeschlossen.

Stöss - Das Anstoßgetränk des Fotoclub Vogtland - Firma Alfred Stöss Nachf. aus Eichigt-Hundsgrün

Der Gockesche Hahn

Nun lösen wir uns vom Banne der Geschichte und treten den direkten Weg (ca. 1,5 km) zu unserem Mittagsdomizil, dem Gockeschen Hahn an. Hier kommen wir nun zum gemütlichen Teil und werden ausgiebig unsere Speicher auffüllen. Nach Zeitplan sollten wir hier um ca. 12:15 Uhr ankommen. Wohl bekomms!

Die 3 Wege zurück zum Bahnhof Jocketa

Nach ausgiebigem Genuß bleiben uns je nach Zeit und Gemütslage die folgenden 3 Varianten der Rückkehr zu unserem Ausgangspunkt. (Züge fahren im Stundentakt jeweils um halb.)

1. (für müde Wanderer) Die einfachste und schnellste Variante wäre der direkte Weg durch den Ort Jocketa, Zeit: 10 Minuten / Strecke: 400m

2. (für angeheiterte Fotografen) durchs idyllische Triebtal, Zeit: 45 Minuten / Strecke: ca 2 km - 70 Höhenmeter (Loreleifelsen)

3. (für zähe Entdecker) über den Eisenberg mit Besuch der bronzezeitlichen Ringwallanlage und (eventuell) dem Mosenturm, Zeit: 1 Stunde + Fotozeit / Strecke: 3 km - 130 Höhenmeter!!!

Wie auch immer wir uns entscheiden, nach Hause kommen wir dank unserer Vogtlandbahn in jedem Fall.

Bitte tragt euch zeitnah auf unserer Clubseite für diese Wanderung ein. Die Anzahl der Teilnehmer ist leider auf 20 limitiert und wie immer gilt "Wer zu erst kommt mahlt zuerst". Wir freuen uns auf eine sonnendurchflutete bunte Herbstreise mit vielen gutgelaunten Entdeckern in einer der schönsten Gegenden des Vogtlandes und der Welt überhaupt. Bis dahin.